Unsere Anlagen sind "Reststoffveredler"

Mit unseren ressourcenschonenden Energieanlagen runden Sie Ihre Wertschöpfungskette nachhaltig und wirtschaftlich optimal ab. Ob aufbereitetes Straßenbegleitgrün, Waldrestholz aus der Durchforstung, Käferholz, Nussschalen sowie Althölzer oder im Sägewerk anfallende Restfraktionen: Unsere Anlagen veredeln Reststoffe in wertvolle Energie. Durch die robuste Bauweise und die innovative Anlagentechnik können unterschiedlichste Brennstoffe in Form von Hackgut als Energieträger genutzt werden. So auch hochkalorische Kunststoffabfälle, die in der Regel ohne weitere Energieausbeute deponiert werden und in unseren Anlagen nach Genehmigung beigemischt werden können.

In welcher Form kann der Brennstoff in unseren KWK-Anlagen eingesetzt werden?

  • Hackschnitzel nach DIN ISO 17225-1*
  • Schredder-Schnitzel
  • Briketts (30 mm Durchmesser) oder auch (Industrie-)Pellets


Anforderungen:

  • Wassergehalt < 13 % - nutzen Sie dazu die Wärme aus unseren Anlagen
  • Maximaler Feinanteil (< 4 mm Körnung): 30 %

 

Brennstoff der Zukunft: Reststoffe

Als Komplettanbieter reststoffbasierter Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen bieten wir Ihnen perfekt aufeinander abgestimmte Systemkomponenten an. So können Sie den regionalen Energieträger Holz zu 100 % nutzen, unabhängig von fossilen Rohstoffen Energie erzeugen und obendrauf zum Beispiel durch Lohntrocknung eine weitere lukrative Einnahmequellen erzielen. Unsere holzbasierten KWK-Anlagen sind nicht nur effizient, sondern zeichnen sich auch durch ein hohes Maß an Brennstoffflexibilität aus. Sehen Sie hier einige Möglichkeiten zur Wertschöpfungssteigerung mit unterschiedlichsten Reststoffen:

 

Waldrestholz zur Energieerzeugung nutzenWaldrestholz-Hackschnitzel Energie erzeugen 

Waldrestholz zur Energiegewinnung nutzen

Nicht jedes Holz, das zum Beispiel bei Waldpflegemaßnahmen anfällt, eignet sich für eine stoffliche Nutzung. Zum klassischen „Verheizen“ ist es jedoch zu schade. Durch Aufbereitungsschritte können Sie aus Waldrestholz einen qualitativ hochwertigen Energieträger gewinnen, der in unseren robusten Energieanlagen eingesetzt werden kann. Damit erzeugen Sie nicht nur Wärme, sondern – nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung – auch Strom.


Strom & Wärme aus Straßenbegleitgrün erzeugen

Seit 2012 betreibt Johann Huber einen Holzvergaser von Re². Als Brennstoff nutzt er ausschließlich aufbereitetes Straßenbegleitgrün, das er kostenfrei aus der Region bezieht.

strassenbegleitgruenHackschnitzel aus Straßenbegleitgrün zur Energieerzeugung

 

Energie aus Spanplatten- / MDF-Resten

spannplatten reste

Re² Anlagen erzeugen auch aus Spanplatten-Resten oder MDF-Resten Energie. Dabei kann das Material zu 100 % eingesetzt werden. Für das holzverarbeitende Gewerbe eine attraktive Möglichkeit das Restmaterial gewinnbringend zur dezentralen Energieerzeugung zu nutzen und zugleich die Wertschöpfungskette zu optimieren.

 

Mit Holzvergaser Energie aus Industriepaletten oder Obstkisten gewinnen

Auch die Nutzung von Industrierestholz ist mit einem Holzvergaser von Re² möglich. So betreibt ein Holz-Kraft-Kunde seit 2016 seinen Holzvergaser mit Hackschnitzel aus aufbereiteten Industriepaletten und Obstkistenkisten. Das Material erhält er kostenfrei. Das Restholz wird mithilfe eines Hackers zu Hackschnitzel aufbereitet. Mögliche Störstoffe wie Nägel werden über einen Metallabscheider aussortiert.

Aus Paletten Energie erzeugenPaletten zu Hackschnitzel schreddern


Aus Buchenfunier-Verschnitt mit Holzvergaser-Technik Energie erzeugen

Die Hermann Speerschneider KG ist ein Familienunternehmen zur Herstellung von Furnier und Lagenholz. Anfallendes Schnittholz bzw. Restholz wird mit einem Schredder zu Schredder-Schnitzel verarbeitet. Die 2020 in Betrieb genommene Holz-Kraft-Anlage des Typs HKA 70 erzeugt seitdem Strom und Wärme aus Restholz.

Schnittholzreste zur EnergieHackschnitzel aus Schnittholz


Energie aus Hobelspäne, Schleifstaub oder Sägespäne

Lassen Sie kein Holz ungenutzt: Wir bieten Ihnen die Möglichkeit Späne, Staub oder Sägemehl mit unserer Brikettierpresse aufzubereiten. Damit gewinnen Sie aus Ihrem Restmaterial einen wertvollen Energieträger und steigern Ihre Wertschöpfung. Die Briketts sind ca. 20 mm lang, der Durchmesser liegt bei rund 30 mm.

Vorteile, die Ihnen eine Holz-Brikettierung bietet:

  • Optimale Wertschöpfung
  • CO2- neutraler, kostengünstiger Brennstoff
  • Hohe Energiedichte
  • Gute Fließ- und Dosiereigenschaft der Briketts
  • Hohe Lagerstabilität durch kompakte Pressung
  • Platzsparend
  • Einfacher Transport

Exotische Resthölzer-/abfälle wie Sicheltanne, Kokusnuss oder Nusschalen zur Energieerzeugung nutzen

Nicht nur aus heimischen Holzresten kann Strom & Wärme erzeugt werden. Auch aus verschiedensten Hölzern weltweit, fällt bei der Verarbeitung oder Pflege Restmaterial an, welches in den Anlagen von Re² genutzt werden kann. So sind Anlagen in Betrieb, bei denen Macadamia-, Mandel- oder Kokusnuss-Schalen eingesetzt werden.

 Aus Kokosnussschalen Energie erzeugen

Kunststoffabfälle zur Energieerzeugung 

Seit mehreren Jahren hat Re² zusammen mit renommierten Forschungseinrichtungen Kunststoffabfälle die z.B. in industriellen Verabeitungsprozessen anfallen wie POM, PP, PE sowie PET als Brennstoff getestet. Hierzu werden die Kunststoff-Reststoffe zu rund 50% den Hackschnitzeln beigemischt und zur Energieerzeugung verwendet. Was ein enormes Potential darstellt, da gerade hochkalorische Kunststoffabfälle keine Recyclingmöglichkeit haben und i.d.R. ohne weitere Energieauskopplung verbrannt oder deponiert werden.

 kunststoffabfallkunststoffabfaelle energieerzeugung


*   Holzhackschnitzel nach DIN ISO 17225-1, Größe: P31S, Feingutanteil: F10, Wassergehalt: M10, Aschegehalt: A1.0
** Brennstoff-Lexikon: Feinanteil: Besonders im Feinanteil befinden sich Mineralstoffe, die zur Schlackebildung beitragen. Je höher der Feinanteil, desto mehr Kohlenstaub wird über die Asche ausgetragen. Rindenanteil: Er kann zur Erhöhung der Schlackebildung führen, kann aber auch die erzielbare Leistung erhöhen. Wassergehalt: Der Gehalt hat einen wesentlichen Einfluss auf die zu erreichenden Temperaturen und somit auf die Teergehalte der erzeugten Produktgase. Holzarten: Unterschiede in den Harzgehalten oder Gerbsäureanteilen können Einfluss auf die Gasqualität sowie auch Auswirkungen auf erzeugte Kondensate bzw. Zwischenprodukte und deren Einfluss auf die Anlagentechnik haben. Holzalter: Je frischer das Holz ist, desto mehr flüchtige Bestandteile sind im Holz enthalten und können in Produktgas umgewandelt werden. Daher kann altes Holz zu einer Erhöhung des Brennstoffverbrauchs führen sowie eine Verschlechterung der Gasqualität und eine Zunahme des Reststoffanteils nach sich ziehen.
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