In Biomasse- und Holzgasanlagen spielt die effiziente Nutzung von Energie eine entscheidende Rolle. Gleichzeitig entstehen im Prozess häufig Rückstände in Form von Restholzkohle, die ohne gezielte Nachbehandlung zusätzlichen Aufwand verursachen und die Gesamtbilanz der Anlage beeinflussen können. Die HeatBoost-Technologie von Spanner Re² setzt genau hier an und verbindet Energieeffizienz mit sauberer, kontrollierter Reststoffverwertung.

Was macht unser HeatBoost?

Der HeatBoost ist ein thermisches System zur Weiterverwertung vorhandener Prozessenergie. Durch Wärmerückführung wird die Effizienz der Anlage gesteigert und der Betrieb stabilisiert. Gleichzeitig sorgt die Technologie dafür, dass Reststoffe aktiv in den Prozess integriert und thermisch nachbehandelt werden.

Restholzkohle vollständig verwerten - bis zur Asche

Ein zentraler Vorteil liegt in der vollständigen Umsetzung von Restholzkohle:
Die verbleibenden Kohlenstoffanteile werden nachverbrannt und in feine mineralische Asche überführt. Dabei entsteht zusätzliche nutzbare Wärme und der Umgang mit Reststoffen wird deutlich vereinfacht.

So wird Restholzkohle nicht als Abfall, sondern als energetisches Potenzial genutzt.

Die Kombination aus Wärmerückführung und Nachverbrennung sorgt für einen stabileren und effizienteren Betrieb. Gleichzeitig ermöglicht der HeatBoost eine flexiblere Nutzung unterschiedlicher Brennstoffe und verbessert die Gesamtperformance der Anlage.

Die Technologie eignet sich für Holzgas-, KWK- und weitere Biomasseanlagen und kann auch in bestehenden Systemen nachgerüstet werden.

Praxisgerechte Reststoffverwendung

In der praktischen Anwendung zeigt sich, dass der Umgang mit Restholzkohle eine gezielte und verlässliche Lösung erfordert. Eine direkte Verwertung ist häufig nur eingeschränkt möglich, da die Anforderungen an Qualität, Zusammensetzung und Nachweisführung je nach Einsatzgebiet sehr hoch sind. Zusätzlich entstehen regulatorische und wirtschaftliche Hürden, die eine Nutzung in kleineren Anlagen oft erschweren.

Der HeatBoost folgt daher einem klaren Ansatz:
Restholzkohle wird nicht als separater Stoffstrom behandelt, sondern direkt im Prozess energetisch genutzt und vollständig zu Asche umgesetzt.

So entsteht ein einfacher, stabiler und nachvollziehbarer Anlagenbetrieb - ohne zusätzliche Komplexität oder Abhängigkeit von externen Verwertungswegen.

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