Holzvergaser von Spanner Re² erzeugen aus Biomasse sowie Reststoffen ein brennbares Synthesegas, das direkt – ohne vorherige Verstromung – in thermischen Anwendungen genutzt werden kann, etwa über Gasbrennerlanzen in Industrieöfen. Damit lassen sich Temperaturen von über 1.000°C erreichen, wie sie z. B. in der Ziegel-, Metall-, Beton- oder Lebensmittelindustrie benötigt werden.
Synthesegas ermöglicht Industriebetriebe viele Vorteile
Die Direktgasnutzung bringt eine Vielzahl wirtschaftlicher und ökologischer Vorteile:
- CO₂-neutrale, dezentrale Gaserzeugung direkt am Standort
- Bedarfsgerecht und angepasst an Lastprofil
- Hohe Planungssicherheit durch Unabhängigkeit von Erdgaspreisschwankungen
- Nutzung regionaler Energieträger bzw. eigener Reststoffe - die Wertschöpfung bleibt in der Region, die Kreislaufwirtschaft optimiert
- Verbesserte Wirtschaftlichkeit und deutliche Reduktion fossiler Brennstoffkosten.

Das erzeugte Synthesegas (kurz Syngas) besteht überwiegend aus Kohlenmonoxid (CO) und Wasserstoff (H₂) und kann aus Hackschnitzeln, Pellets oder anderen Reststoffen gewonnen.
Gas-Direktnutzung als Antwort auf den steigenden Bedarf an nachhaltigen Hochtemperaturlösungen in der Industrie
Vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen an Klimaschutz und Versorgungssicherheit bietet die Gas-Direktnutzung Unternehmen eine strategisch wichtige Möglichkeit, sich von fossilen Energieträgern zu lösen und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der Produktion zu sichern.

„Mit unserer Direktgasnutzung schließen wir eine Versorgungslücke für industrielle Hochtemperaturprozesse – nachhaltig, wirtschaftlich und regional verfügbar“, sagt Bernhard Seiler, Vertriebsleiter der Spanner Re². Die innovative Technologie trägt maßgeblich zur Dekarbonisierung energieintensiver Branchen bei.
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